Landschaftspflegeverband Landkreis Eichstätt e.V.


Hand in Hand für unsere Heimat

Unsere aktuellen Projekte im Winter 2019/20

Drei Weiher in der Gemeinde Beilngries

Vor der Pflegemaßnahme

Der ehemalige Weiher bei Wolfsbuch war mittlerweile komplett verlandet, sodass sich Schilfröhrricht und Seggenried am Rande ausgebildet hat. Es existierte keine Wasseroberfläche mehr.


Der Weiher bei Arnbuch war starkt verlandet mit einem breiten und gut strukturiertem Pflanzengürtel. Die teilweise noch offene Wasserfläche fiel im Sommer beinahe trocken. Der Weiher beherbergt viele Libellen und ist Jagdrevier für Schwalben. Außerdem leben Fische im Weiher.


Der ehemalige Weiher bei Kirchbuch war schwer zugänglich, da er komplett zugewachsen war. Er wurde dadurch stark beschattet. Auf der Fläche stehen einige alte Weiden.


Nach der Pflegemaßnahme

Alle drei Weiher wurden entlandet, damit sie ihre Funktion als Lebensraum für Libellen, Amphibien und andere an Kleingewässer gebundene Arten weiterhin erfüllen können. Zudem wurde für die Zugänglichkeit der Weiher Gehölze, Rohrkolben und Schilf entfernt.
Nun hoffen, wir dass sich die Weiher bald mit Wasser füllen werden.

  • Weiher Wolfsbuch
  • Weiher Wolfsbuch
  • Weiher Wolfsbuch
  • Weiher Wolfsbuch
  • Weiher Wolfsbuch
  • Weiher Wolfsbuch
  • Weiher Wolfsbuch


  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch
  • Weiher Arnbuch


  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch
  • Weiher Kirchbuch



Eine kleine Auswahl unserer Projekte im Winter 2018/19

Reisberg, Gaimersheim

Der Reisberg ist eine "Bergkuppe", die sich ca. 100 m aus der südlich angrenzenden Donauebene erhebt und selbst noch zum Jurazug gehört.Durch den Jura ist der Boden sehr felsig und trocken, weshalb wir hier den eigentlich für das Altmühltal und seine Seitentäler typischen Vegetationstyp der Magerrasen mit seinen vielen seltenen Pflanzen und Tieren finden können.

Entscheidend dafür, dass sich der Magerrasen nicht langsam zu einem Wald entwickelt, ist in unserer "menschengeprägten" Welt (von Natur aus würden über derartige Trockenstandorte wohl immer mal wieder Feuer drüberrauschen, die wir aber natürlich nicht mehr zulassen) die Beweidung (in erster Linie durch Schafe und Ziegen - früher aber durchaus auch durch Rinder).

Nachdem der Reisberg mittlerweile für einen Schäfer sehr isoliert liegt, konnte lange Zeit kein Schäfer mehr gefunden werden, der den Reisberg beweiden wollte.

In der Folge bildeten sich unter den für den Reisberg so charakteristischen locker verteilten Föhren Gebüschkerne. Diese Gebüschkerne breiten sich immer mehr in die Fläche aus und so ist heute bereits ein Großteil der ehemals offenen Fläche komplett verbuscht.

Seit einem Jahr konnte die Untere Naturschutzbehörde Eichstätt einen Schäfer finden, der den Reisberg wieder beweidet.

Aber bevor der Reisberg wieder so aussehen kann, wie der Reisberg Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte oder Jahrtausende ausgesehen hat, braucht der Schäfer erstmal Hilfe beim Zurückdrängen der Verbuschung.

 

Reisberg vorher


Kasinger Leite

Auch die kleine Wacholderheide nördlich von Kasing hat noch typischen Jura-Untergrund. Anders als der Reisberg, wird dieser Bereich aktuell und auch schon länger von einem Schäfer beweidet, weswegen der Zustand der Fläche insgesamt natürlich deutlich besser ist.

Doch obwohl wir den Wacholder sehr schätzen, entwickelt sich der Wacholderbestand auf dieser Fläche langsam zum Problem, weil er einfach zu dicht ist - die einzelnen Wacholder wachsen teilweise lückenlos ineinander und lassen keinen Platz mehr für Magerrasen dazwischen. Auch die kleinen randlichen Bereiche, die trotz Beweidung langsam verbuschen oder verwalden, brauche mal wieder eine maschinelle Pflege.

Und auch hier sind wir als Unterstützung des Schäfers wieder gefragt und werden nach Eingang der Genehmigung jetzt zeitnah loslegen

 

Kasing vorher


  "Tasche" bei Haunsfeld, Mörnsheim

Das Gebiet wird aktuell schon von einem Schäfer beweidet. Wir haben hier 2 Probleme bei denen wir eingreifen müssen: Zum Einen sind die Triebwege mit Gehölznachwuchs oder zusammenbrechenden überalterten Hecken "verstopft" - diese müssen wir entfernen, damit der Schäfer wieder durchkommt. Und zum Anderen haben wir natürlich auch hier mehr oder weniger Verbuschungs-/ Verwaldungstendenzen, die auf keinen Fall überhand nehmen dürfen - am besten sogar dauerhaft zurückgedrängt werden sollten.

 

 

"Tasche" vorher